Wer ich bin
Hi! Ich bin Jade (ausgesprochen mit spanischem „J“, wie bei „Mojito“), ursprünglich aus Spanien. Seit 2006 lebe ich in Innsbruck und bin Mutter von zwei Kindern.
Ich liebe es zu tanzen sowie meinen Morgenkaffee im Sonnenaufgang zu genießen.
Mein Weg

Nach Innsbruck führte mich die Liebe, und hier sind auch meine beiden Kinder geboren.
Als ich 2010 zum ersten Mal Mutter wurde, begann für mich eine der größten Übergangsphasen meines Lebens. In dieser Zeit fand ich zurück zum Tanz. Es fühlte sich an, als würde ich mit meinem ungeborenen Kind tanzen. Die kreisenden und fließenden Bewegungen des Bauchtanzes schufen eine Verbindung zu meinem Baby und gleichzeitig zu mir selbst.
Die Geburt meines ersten Sohnes war herausfordernd. Danach fühlte sich mein Beckenboden geschwächt und fremd an. Doch anstatt meinen Körper als defekt zu betrachten, begann ich neugierig zu erforschen, was er brauchte.
Als mein zweiter Sohn zur Welt kam, war vieles anders. Ich hatte inzwischen ein tieferes Verständnis für meinen Körper entwickelt und gelernt, seinen Signalen zuzuhören. Dieses Wissen begleitete mich durch Schwangerschaft und Geburt und machte die Erfahrung kraftvoll, selbstbestimmt und bestärkend.
Aus diesen Erfahrungen entstand 2016 schließlich Muttertanz.
Was als Bauchtanz für Schwangere und Mütter begann, entwickelte sich mit den Jahren weiter. Yoga wurde ein wichtiger Teil meines Weges. Nach meiner ersten Yogalehrer-Ausbildung begann ich, Yoga in mein Angebot zu integrieren. Später kamen weitere Ausbildungen und Einflüsse hinzu: Faszienarbeit, Somatics, Atemarbeit, Achtsamkeit und vieles mehr.
Muttertanz ist im Laufe der Jahre nicht nur über den Bauchtanz hinausgewachsen, sondern auch über die Übergänge, die es begleitet.
Was als Angebot für Schwangere und Mütter begann, richtet sich heute an Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen, mit oder ohne Kinder.
Lass uns gemeinsam das Leben tanzen.
Was ich mit Muttertanz gelernt habe
In den letzten Jahren durfte ich mit Muttertanz mittlerweile mehr als tausend Frauen durch Schwangerschaft, Rückbildung, frühe Mutterschaft und andere körperliche Übergangsphasen begleiten.
Übergangsphasen verändern nicht nur unseren Körper. Sie verändern oft auch unsere Identität und die Beziehung zu uns selbst. Und das ist nicht immer leicht.

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass Übergangsphasen nicht nur etwas sind, das wir durchstehen müssen. Sie fordern uns heraus, Gewohntes loszulassen und uns neu zu orientieren. Sie laden uns ein, uns weiterzuentwickeln.
Am Ende einer Schwangerschaft entsteht eine Mutter.
Am Ende der frühen Mutterschaft oft eine Frau, die sich ihrer eigenen Kraft bewusster ist als je zuvor.
Am Ende der Perimenopause wartet eine Frau, die klarer weiß, was sie braucht und was nicht mehr.
Der Körper trägt uns durch das Leben und durch seine Übergänge. Je besser wir ihm zuhören, desto mehr können wir mit dem Leben tanzen, auch wenn es sich verändert.
Muttertanz schafft Räume, in denen Frauen ihren Körper durch die Übergänge des Lebens hindurch bewusster bewohnen können.
So arbeite ich
Mein Unterricht ist feinfühlig, ausgewogen und tiefgehend. Ich hole Frauen dort ab, wo sie stehen, und biete ihnen eine Praxis, die nährt und trägt.
Ich verbinde Yoga, Bauchtanz, somatische Ansätze, Meditation und Atemarbeit und lasse mich gerne auch von modernen Erkenntnissen aus der Faszien- und Beckenbodenarbeit inspirieren.
Die wichtigsten Prinzipien meiner Arbeit sind:
Dem Körper durch Veränderungen folgen
Ich arbeite mit Frauen, deren Körper sich verändert. Nicht der Körper muss sich an eine Methode anpassen, sondern die Praxis an den Körper.
Wahrnehmung vor Leistung
Es geht nicht um Perfektion oder die perfekte Haltung. Es geht darum, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und zu verstehen.
Die Erfahrung steht über der Methode
Yoga ist eine Sprache unter vielen. In meiner Arbeit verbinde ich unterschiedliche Ansätze, die Frauen helfen können, sich selbst besser zu verstehen und ihren Körper bewusster zu bewohnen.
Regulation vor Vertiefung
Ein Körper, der sich sicher fühlt, kann leichter lernen, loslassen und sich entwickeln. Deshalb respektiere ich das individuelle Tempo jeder Frau.
Beziehung ist Teil der Praxis
Meine Stunden sind Räume, in denen Gemeinschaft wachsen kann, Orte der Zugehörigkeit, an denen wir uns begegnen, austauschen und miteinander verbunden fühlen.
Aus- und Weiterbildugen
Meine Arbeit entwickelt sich laufend weiter. Deshalb bilde ich mich regelmäßig fort und vertiefe mein Wissen über Bewegung, Frauengesundheit und körperliche Übergangsphasen. Hier sind die wichtigsten Aus- und Fortbildungen, die ich in den letzten Jahren absolviert habe:
- Bauchhtanz und Zeitgenösischer Tanz
- 500h Yoga Alliance
- Schwangerschaftsyoga
- Andere Yoga-Ausbildungen: Power Vinyasa, Yin, Restorative, Faszienyoga
- Mindfulness und Meditation
- Fortlaufende Weiterbildung in Somatischer Körperarbeit (Body Mind Centering, Feldenkrais, Hannah Somatics)
